Archiv der Kategorie ‘Jugendbuch‘

Else Ury: 1909 Lorchen und Dorchen

Dienstag, den 8. September 2009

Eine noch unbekannte  Kurzgeschichte ? von Else Uri.  Fundstück aus der Zeitschrift: Illustrierter Kinder-Freund vom Sonntag den 25. April 1909  (Seite 66). Hier der Anfang von der 5 seitigen Geschichte, mit 4 Zeichnungen von J. Graffman.   “Ach – so schön wie bei der alten Tante Gustel war es doch nirgends sonst! Jeden Mittwochnachmittag mit dem Glockenschlag vier hielt Dorchen ihren Einzug. Da gab es soviel zu bewundern und anzustaunen in dem kleinen Zimmer, daß die Kleine nie damit fertig wurde. Und zu jedem Püppchen, jeder alten Vase und jedem Kästchen wußte die Tante eine Geschichte. Das war das Schönste! Nein – doch nicht – das Allerschönste war Lorchen, der bunte Papagei……”

Diese Geschichte ist nicht bei Wikipedia aufgeführt, auch sonst habe ich keinen Beleg im Netz gefunden. Doch immer wieder spannend diese Arbeit als Antiquar!

Agnes Sapper in Neckartailfingen

Mittwoch, den 5. Dezember 2007

Agnes SapperAgnes Sapper (1852-1929) mit Tochter Anna, ca. 1885

Die Kinder- und Jugendbuch – Autorin lebte von 1882 bis 1888 in Neckartailfingen. Sie wurde besonders durch die Geschichten der “Pfäffling Familie”, “Frieder” und “Das erste Schuljahr” bekannt. In Neckartailfingen wurden ihre Töchter Anna und Agnes geboren.

Notar Sapper

Und in diese Zeit fällt ihre erste Veröffentlichung “In Wasserfluten” in dem “Immergrün-Kalender” der Evangelischen Gesellschaft.   Sie schreibt in ihren Lebenserinnerungen, wie ihre Familie nach Neckartailfingen kam:

Eduard Sapper Notar in Neckartailfingen. (1875)

Neckartailfingen

“Mein Mann hatte sein Amt als Stadtschultheiß (in Blaubeuren) niedergelegt, um als Notar in den Staatsdienst( in Neckartailfingen) überzutreten. Der freundliche im Neckartal gelegene Marktflecken wurde nun unsere Heimat….”

Neckartailfingen Kirche und Pfarrhaus

Rückblickend schreibt sie: “Vereinzelte Spuren aus meinem eigenen Leben, Personen, die ich kennen gelernt, Verhältnisse in die ich geblickt, finden sich freilich in all meinen Geschichten……So führt “Die Adlerapotheke”zurück nach Neckartailfingen, in die Apotheke neben unserem Haus; sie gab den äußeren Rahmen für die Geschichte und die liebe, längst verstorbene Frau des damaligen Apothekers (Karl Friedrich Schweizer) sagte mir; “Ich muss meinem Mann alte silberne Kaffeelöffel zur Quecksilberbereitung geben.”

Aus ihrer Autobiografie “Ein Gruß an die Freunde meiner Bücher” 1922 Gundert Verlag

Bilder aus der Biographie ihrer Tochter Agnes Herding-Sapper: “Agnes Sapper ihr Weg und ihr Wirken” 1936 Gundert Verlag

Weiterführende Links:

http://de.wikipedia.org/wiki/Agnes_Sapper

http://omnibus.uni-freiburg.de/~stebel/