Archiv des Tags ‘Oberamtsbeschreibung’

Altdorf 1848 Ortsbeschreibung

Samstag, den 19. Dezember 2009

Über Altdorf, wird in der Oberamtsbeschreibung von 1848 Nürtingen, berichtet:

“Dorf,…Mit 440 Einwohnern (worunter 3 Katholiken), Filial von Neckar-Thailfingen, 2 ¼ Stunde südwestlich von Nürtingen an der Staatsstraße von Stuttgart nach Urach, Reutlingen etc. (Forstamt Urach). Eine kleine Hochfläche, östlich gegen den Nettelbach und die Authmuth, nördlich gegen das Neckarthal gesenkt, bildet die Markung dieser Gemeinde, deren Boden, meist ein tiefgründiger Lehmboden, zu den besseren des Bezirkes gehört. Die Luft ist trocken und scharf. Der Felbau ist ausgedehnt und lohnend, besonders ergiebig an Dinkel und Haber; auch der Hanf geräth hier vornehmlich gut……Altdorf hat verhältnißmäßig die meisten Schafe im Oberamt, einzelne Bürger gegen 300 Stück Bastarde, die hier gewintert werden……”
der Volltext wird auf der Seite Oberamtsbeschreibung.de angeboten und steht demnächst auch als PDF-Download bereit.

Als Buch ist der Band 25 Nürtingen 1848 hier zu beziehen oder über den Buchhandel. ISBN 978-3-941582-25-5

Sapper Agnes in Neckartailfingen 1882-1888

Donnerstag, den 10. Dezember 2009

Agnes SapperAgnes Sapper (1852-1929) mit Tochter Anna, ca. 1885

Die Kinder- und Jugendbuch – Autorin lebte von 1882 bis 1888 in Neckartailfingen. Sie wurde besonders durch die Geschichten der “Pfäffling Familie”, “Frieder” und “Das erste Schuljahr” bekannt. In Neckartailfingen wurden ihre Töchter Anna und Agnes geboren.

Notar Sapper

Und in diese Zeit fällt ihre erste Veröffentlichung “In Wasserfluten” in dem “Immergrün-Kalender” der Evangelischen Gesellschaft. Sie schreibt in ihren Lebenserinnerungen, wie ihre Familie nach Neckartailfingen kam:

Eduard Sapper Notar in Neckartailfingen. (1875)

Neckartailfingen

“Mein Mann hatte sein Amt als Stadtschultheiß (in Blaubeuren) niedergelegt, um als Notar in den Staatsdienst( in Neckartailfingen) überzutreten. Der freundliche im Neckartal gelegene Marktflecken wurde nun unsere Heimat….”

Neckartailfingen Kirche und Pfarrhaus

Rückblickend schreibt sie: “Vereinzelte Spuren aus meinem eigenen Leben, Personen, die ich kennen gelernt, Verhältnisse in die ich geblickt, finden sich freilich in all meinen Geschichten……So führt “Die Adlerapotheke”zurück nach Neckartailfingen, in die Apotheke neben unserem Haus; sie gab den äußeren Rahmen für die Geschichte und die liebe, längst verstorbene Frau des damaligen Apothekers (Karl Friedrich Schweizer) sagte mir; “Ich muss meinem Mann alte silberne Kaffeelöffel zur Quecksilberbereitung geben.”

Aus ihrer Autobiografie “Ein Gruß an die Freunde meiner Bücher” 1922 Gundert Verlag

Bilder aus der Biographie ihrer Tochter Agnes Herding-Sapper: “Agnes Sapper ihr Weg und ihr Wirken” 1936 Gundert Verlag

Weiterführende Links:

http://de.wikipedia.org/wiki/Agnes_Sapper

http://omnibus.uni-freiburg.de/~stebel/

Unterboihingen 1848 Ortsbeschreibung

Dienstag, den 8. Dezember 2009

Über Unterboihingen, dem einzigen katholischen Ort im Oberamt Nürtingen, wird in der Oberamtsbeschreibung von 1848 Nürtingen, berichtet:

“Dieser Ort hat mit seiner Markung unter allen des Oberamtes die wärmste Lage und die frühesten Ernten. Die Wiesen liegen im Neckarthal, während die Felder sich die sanften Höhen hinanziehen, welche zwischen dem Neckar- und Lauter-Thal sich ausbreiten. Es wechselt sandiger Lehm- und Thon-Boden, in einzelnen Lagen auch Mergel und mit Kies gemischter Kalkboden. Im Ganzen sind die Felder fruchtbar und nicht schwer zu bauen. Man muß den Zustand der hiesigen Landwirthschaft als sehr gehoben und fortgeschritten bezeichen, indem das Beispiel der musterhaften Oekonomie auf den benachbarten Maiereien Tachenhausen, Bodelshofen, Steinbach und Köngen hier lobenswerthe Einwirkung findet…..”
der Volltext wird auf der Seite Oberamtsbeschreibung.de angeboten und steht demnächst auch als PDF-Download bereit.

Als Buch ist der Band 25 Nürtingen 1848 hier zu beziehen oder über den Buchhandel. ISBN 978-3-941582-25-5

Oberboihingen und Tachenhausen 1848 Ortsbeschreibung

Montag, den 30. November 2009

In der Oberamtsbeschreibung von 1848 Nürtingen, wird über Oberboihingen gesagt:

” Die Obstzucht ist bedeutend und seit etwa 20Jahren sehr in Aufnahme, der Weinbau dagegen ganz untergeordnet und wenig einträglich, der Holzmangel empfindlich. Die Rindviehzucht ist auch hier in fortschreitender Verbesserung begriffen und die Schafhaltung nicht unerheblich. Die Einwohner sind arbeitsam und häuslich,….. ”
und zu Tachenhausen: ” Die Gebäude des untern Hofes sind 1829 abgetragen und 1838 auch der letzte Rest des Klosters, die Ueberbleibsel der Umfangs-Mauer, entfernt worden. Der kleinere untere Hof ist jetzt mit dem größeren obern zu Einem Pachtgut vereinigt, das 1836 auf 18 Jahre für jährlich 2000 fl. verliehen ist. Erwähnung verdient, daß die Verwaltung auf die höhere Pachtsumme von 2500 fl., die zu erzielen gewesen wäre, in der Absicht verzichtet hat, einen rationellen Landwirth zu gewinnen, der, indem er das Gut emporbringt, durch sein Beispiel auch auf die Umgegend wohlthätig wirkt. ”
der Volltext wird auf der Seite Oberamtsbeschreibung.de angeboten und steht demnächst auch als PDF-Download bereit.

Als Buch ist der Band 25 Nürtingen 1848 hier zu beziehen oder über den Buchhandel. ISBN 978-3-941582-25-5

Beuren 1848 Ortsbeschreibung

Samstag, den 28. November 2009

Über die Einwohner von Beuren wird in der Oberamtsbeschreibung von 1848 Nürtingen, gesagt:

” Die Bewohner kündigen sich schon durch ihr Aeußeres als ein von den Thalbewohnern merklich verschiedener Menschenschlag an; sie sind größer, kräftiger und im Ganzen mehr wohlgebaut, auch sind dunkle Haare hier häufiger als im Thal; die Mundart ist schon mehr oberländisch, die Anhänglichkeit an das Alte und Hergebrachte noch allgemeiner, was sich auch in der Tracht zeigt. Der Charakter erscheint bei oberflächlicher Bekanntschaft etwas rauh und derb; dagegen rühmt man große Betriebsamkeit, Wirthschaftlichkeit und dabei mildthätigen Sinn gegen Nothleidende. Der sittlich religiöse Zustand gehört zu den befriedigenden der Gegend.”
der Volltext wird auf der Seite Oberamtsbeschreibung.de angeboten und steht demnächst auch als PDF-Download bereit.

Als Buch ist der Band 25 Nürtingen 1848 hier zu beziehen oder über den Buchhandel. ISBN 978-3-941582-25-5

Neuffen 1848 Ortsbeschreibung

Freitag, den 27. November 2009

Über den Anbau von Wein, in und um der Stadt Neuffen, wird in der Oberamtsbeschreibung von 1848 Nürtingen, gesagt:

“Der Weinbau ist hier am wichtigsten und ausgedehntesten im Oberamt. Die meisten Weingärten liegen am Fuß des Festungsbergs. Nach hiesigem Brauch enge (mit 4000 Stock per Morgen = 31,52 Ar) und fast ausschließlich mit Sylvanern bestockt, liefern sie in guten Jahren auf den Morgen 8-12 Eimer (Eimer = ca. 394 Liter) eines Gewächses, das im günstigen Fall mit 40 bis 44 fl., bisweilen noch höher bezahlt wird. In sehr trockenen Jahrgängen, wie z.B. 1834, wo bisweilen Strichregen an der Alptraufe hin die Reben erfrischten, hat das hiesige Erzeugniß von Kennern den Vorzug selbst vor den beliebten Weinen des Remsthals erhalten, und wurde in größere Entfernung, namentlich nach Stuttgart abgesetzt. In gewöhnlichen Jahren findet es seine Abnehmer hautsächlich in Urach und auf der Alp. .”
der Volltext wird auf der Seite Oberamtsbeschreibung.de angeboten und steht demnächst auch als PDF-Download bereit.

Als Buch ist der Band 25 Nürtingen 1848 hier zu beziehen oder über den Buchhandel. ISBN 978-3-941582-25-5

Nürtingen Hardt 1848 Ortsbeschreibung

Sonntag, den 8. November 2009

Über die Einwohnern von Nürtingen-Hardt ist in der Oberamtsbeschreibung von 1848 Nürtingen, folgendes notiert:
” Die Bewohner sind ein gesunder, wohlgebauter Schlag Leute,
ausgezeichnet durch Fleiß, Wirthschaftlichkeit und stilles, eingezo-
genes Leben. Sie haben ihr gutes Auskommen und zählen nur
sehr wenige eigentlich Arme. …….”

der Volltext wird auf der Seite Oberamtsbeschreibung.de angeboten und steht demnächst auch als PDF-Download bereit.

Als Buch ist der Band 25 Nürtingen 1848 hier zu beziehen oder über den Buchhandel. ISBN 978-3-941582-25-5

Ansicht aus der Oberamtsbeschreibung von Tübingen 1867

Donnerstag, den 9. Juli 2009

Band 49 Beschreibung des Oberamts Tübingen 1867

Beschriebene Orte:
Tübingen, Altenburg, Ammern, Bebenhausen, Bläsibad, Bläsiberg, Bläsikelter, Cresbach, Degerschlacht, Derendingen, Dettenhausen, Dörnach, Dußlingen, Eck, Einsiedel, Gniebel, Gönningen, Häßlach, Häslach, Hagelloch, Jettenburg, Immenhausen, Kilchberg, Kirchentellinsfurth, Klosterhof, Kusterdingen, Lustnau, Mähringen, Nehren, Neues, Wirtshaus, Oferdingen, Pfrondorf, Pliezhausen, Rommelsbach, Rosengarten, Rübgarten, Schlaitdorf, Schwärzloch, Sickenhausen, Walddorf, Waldhausen, Wankheim, Weilheim.

Ansicht aus der Oberamtsbeschreibung von Aalen 1854

Donnerstag, den 9. Juli 2009

Band 33 Beschreibung des Oberamts Aalen 1854

Beschriebene Orte:
Aalen, Abtsgmünd, Adelmannsfelden, Dewangen, Essingen, Fachsenfeld, Heuchlingen, Hohenstadt, Hüttlingen, Laubach, Lauterburg, Neubronn, Ober-Kochen, Oberkochen, Pommertsweiler,
Schechingen, Unter-Kochen, Unterkochen, Unter-Rombach, Wasseralfingen mit Hofen.

Ansicht aus der Oberamtsbeschreibung Riedlingen

Mittwoch, den 18. März 2009

Band 4 Beschreibung des Oberamts Riedlingen 1827